Taranaki Falls

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Sooo, nachdem sich der Winter jetzt wieder verzogen hat, die Sonne sich wieder von ihrer schönsten Seite zeigt und die Temperaturen so langsam steigen gibts jetzt bisschen was zu lesen 🙂

Vor 2 Tagen war ich mit Sophie am Taranaki Waterfall bei Schnee, Sturm und Regen, was den kleinen Ausflug interessant machte, da man ziemlich aufpassen musste nicht auf den vereisten Platten auszurutschen, während man vom Blick der wunderschönen Landschaft nur so in den Bann gezogen wurde! Nach knapp 1 Stunde waren wir dann endlich am Wasserfall und wir kletterten den Hang hinunter um näher am Wasserfall zu sein. Auch wenn wir teilweise von oben bis unten mit Schlamm voll waren hat sich der Blick des tobenden Wassers mehr als gelohnt! Das Wasser war aquafarben, der Schnee glitzerte am Rand und die Wucht mit der das Wasser aus dem Felsen schoss war atemberaubend! Wenn ihr das hier lest, könnt ihr euch wahrscheinlich vorstellen was es für ein Gefühl ist dort unten zu stehen, aber um das Gefühl zu leben, muss man selber dort stehen und es mit eigenen Augen sehen 🙂

Am Abend waren wir dann gemeinsam mit anderen im Tussock, ein kleines Pub in Whakapapa, und auch die einzigste Metropole hier :’D Die perfekte Gelegenheit viele neue Leute kennenzulernen und sich auszutauschen 🙂 Um 2 Uhr morgens gings dann wieder zurück ins Skotel. Der Schlaf dauerte aber nicht lange, da nach 4 Stunden kleine, nervige Kinder an meine Tür klopften und ich so um 7 Uhr hellwach war… Der nächste Tag war dann natürlich gelaufen und das Bett war mein treuester Freund 😀

Heute morgen als die Sonne durch mein Fenster geblitzt hat, dachte ich, die Gelegenheit muss ich mir schnappen um nochmal an Wasserfall zu laufen. Auf dem Weg dahin war es so warm, dass ich im Tshirt laufen musste. Erst am Wasserfall wurde es wieder kühler, aber der Blick auf das rasende, von der Sonne glitzernde Wasser lies es mir wieder warm ums Herz werden 🙂

Der zweite Weg hat sich definitiv gelohnt!

Silica Rapids

DSC_0038What a day 😀
Es sollte eigentlich ein gemütlicher Spaziergang zu den Stromschnellen sein, dabei wurde es zum reinsten Abenteuer! Um 12 Uhr mittags haben Micaela und ich beschlossen zu den Stromschnellen zu laufen, auf der Tafel stand: 1 Stunde und 15 Minuten. Gut, das ist leicht zu meistern. Aber für diese 1 Stunde haben wir gefühlte 2 Stunden gebraucht, da wir an jeder zweiten Pflanze stehen geblieben sind, um Fotos zu machen. Da wir im Wald unterwegs waren, wurden wir durch die Bäume geschützt und konnten so dem Schneefall entkommen. Der Weg zu den Rapids war sehr gefährlich, da man nur auf einem schmalen Brett laufen konnte, während neben einem der Fluss nur so tobte. Aber keine 5 Minuten später herrscgte wieder Totenstille und es war still im Wald, das einzige was wir hörten waren unsere eigenen Schritte im tiefen Schnee. Nach ca. 2 Stunden waren wir aus dem Wald drausen und schon hatte uns der Schnee wieder gefangen. Ein weiterer 20 minütiger Lauf durch den Niesel und die Kälte und wir waren endlich am Ziel angekommen! Da wir beide durchnässt waren, uns eine Toilette herwünschten und dann auch noch feststellen mussten, dass unser Rückweg nicht in die 1h, 15 Minuten eingerechnet war, hielten wir uns nicht lange an den wunderschönen Stromschnellen auf, sondern traten den Rückweg an. Meine Frage an Micaela: „Wie lange ist es noch zurück zum Skotel?“ beantwortete sie mit „20 Minuten ungefähr.“ Bis wir dann an ein Schild kamen wo unser Rückweg angeschrieben war: 1 Stunde und 45 Minuten. Na toll, dann nichts wie los. Inzwischen hatte auch der Sturm ziemlich zugenommen und wir sahen keine 10Meter weit. Als wir nach langen 10 Minuten an einen Abgrund kamen, an dem es eigentlich Treppen geben sollte entschieden wir uns auf dem Po runterzurutschen.. und wir haben es tatsächlich geschafft 😀 Danach sind wir uns erstmal in die Arme gefallen, da wir endlich, endlich die Straße gesehen haben. Aber wer hätte es gedacht.. natürlich brauchten wir bis dorthin noch eine weitere dreiviertel Stunde. Mit viel Schnee, ausrutschen, lachen, gegenseitigem Helfen und zwischendurch Fotos schießen (da Fotos immer gehen), sind wir dann endlich auf der Straße angekommen. Da wir beide ziemlich kaputt waren entschieden wir uns zu trampen, um den langen Weg zum Skotel nicht auch noch laufen zu müssen. Unser Problem dabei? Kein Auto weit und breit. Nach 15 Minuten kam dann endlich das erste Auto und wer hätte es gedacht? Richtig, es hat uns eiskalt am Strasenrand stehen lassen. Keine 5 Minuten später kam dann unsere Rettung, ein zweites Auto 🙂 So sparten wir uns die letzte halbe Stunde Fußmarsch und wurden direkt am Skotel abgesetzt.

One of the best things I’ve ever done!!

Snow!!

 

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Der erste Schnee… oder besser gesagt Schneesturm 😀 Heute morgen hab‘ ich mich gewundert warum es in meinem Zimmer noch kalter ist als sowieso schon.. nach einem kurzen Blick aus dem Fenster wars mir dann klar.. der Winter ist da 🙂 Da bleibt man doch erst mal noch im Bett liegen und genießt das warme Bett 😀 Am Mittag gings dann aber raus in die Kälte wo wir zu dritt durch den Schnee gestapft sind,  die weißen Flächen und Berge des Nationalparks fotografiert haben und dann schlussendlich in einen kleinen Schneesturm gekommen sind. Aber das kalte Wetter haben wir im Nachbarhotel am Kamin und mit einer heißen Schokolade wieder aus den Knochen getrieben 🙂 Danach gings zum Abendessen und jetzt gleich ins Bett 🙂

War ein kalter, aber trotzdem schöner Nachmittag 🙂

 

Muskelkater :D

Vor 2 Tagen waren wir in der Kletterhalle in National Park Village um mal aus dem immer gleichen Skotel rauszukommen. Kaum waren wir vom Berg unten im Dorf hat natürlich die Sonne gescheint, während es am Skotel gestürmt und geregnet hat. Ich hab‘ mir noch  sagen lassen, dass die Leute hier diesen „Sturm“ als normalen Wind empfinden, während man diesen in Deutschland als Unwetterwarnung bezeichnen würde. Richtiger Sturm ist es laut Neuseeländer erst, wenn man seinen Swimmingpool in der Luft und die Bäume auf den Dächern  betrachten kann 😀 Der Mittag an der Kletterwand war aaaarrrrgggg spaßig, aber auch ziemlich anstrengend, was sich jetzt in den Armen spüren lässt :/

Das erste Erdbeben gab es auch, es war aber nachts und ich hab tief und fest geschlafen,  sodass ich davon nichts mitbekommen hab. Mein neues Zimmer hab‘ ich inzwischen auch, 10mal so klein wie das davor, aber akzeptabel,  außer, dass ich nachts zum Eiszapfen werde, weil die Heizung nicht funktioniert 😦

Morgen habe ich meinen freien Tag,  wenn es nicht gerade aus Eimern schüttet, werde ich mal ein paar Wanderwege unsicher machen 🙂

We will see…

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Day off!

Erster freier Tag und ich verbring ihn im Bett um gesund zu werden… Hab mir eine ziemlich nervtötende Grippe eingefangen und versuch die nächsten 2 Tage einigermaßen auf die Beine zu kommen,  um dem Ansturm ab Samstag entgegenzutreten 😀 Schnee liegt hier noch immer keiner, obwohl es vor 2 Wochen schon hätte rieseln sollen… whatever, Sonne ist auch schön obwohl das Wetter hier alle halbe Stunde wechselt und man am Besten in Zwiebelkleidung nach draußen geht um auch wirklich für jedes Wetter gewappnet zu sein 😀 

Die Dunkelheit darf man hier auch nicht unterschätzen,  um 5 wird es stockdunkel,  d.h. entweder frühzeitig vom Wanderweg runter oder den Weg kennen und eine Taschenlampe bei sich tragen 😀

Bald geht’s auf die Vulkane und zum Bungey-Jumping nach Taupo *_*  

Vorfreude pur!! :))

Erste Tage im neuen Land..

Nach paar Tagen Pause gibt’s jetzt wieder bisschen was zum lesen 🙂

Mit der Arbeit im  Restaurant sowie im Frühstücksservice bin ich bis jetzt zufrieden,  in 2 Wochen ist die Ski-Saison Eröffnung wo es dann ziemlich stressig wird,  aber  die Freude steigt 😉 

Inzwischen sind schon 11 Tage vergangen in denen ich in diesem wunderschönen Land bin und schon viel Eindrücke gesammelt hab, egal ob von den Menschen oder der Landschaft,  die jeden Tag anders aussieht…

Am Mittwoch gings  mit 3 anderen vom Hotel nach Taupo, eine der nächsten Städte  von diesem verlassenen Platz entfernt. Erstmal war einkaufen angesagt und schon war auch das erste Gehalt wieder weg 😀

Gestern waren wir auf einem Mitarbeiterausfllug im Military Camp Waiouru, wo wir den Gruppenzusammenhalt des Teams gestärkt haben, indem man bei jeder Übung gemeinsam nach einer Lösung suchen  musste. Ich hatte das Glück, dass dieser Ausflug für mich ziemlich früh war und  ich so einige Leute kennenlernen durfte 🙂 

Heute konnte ich das erste Mal ausschlafen, lag vielleicht auch daran, dass ich bis um 3 wach war 😉 Meinen freien Tag hab ich damit verbracht mit Marie zu kochen und danach mit ihr und Jesse einen von diesen vielen Wanderwegen abzulaufen und die Natur geniesen 🙂 Schnee liegt im Moment noch keiner, was von meiner Seite auch so bleiben kann 😀 

Gute Nacht meine Lieben 🙂

Erste Tag im Skotel :)

Gestern gings endlich den letzten Schritt in Richtung feste Heimat. In Auckland ging es um 09:00 Uhr los mit dem Bus in Richtung Süden. In Auckland hatte es zu diesem Zeitpunkt 10℃ und mit jeder weiteren Stunde wurde es kälter. Nach 6 Stunden anstrengender Busfahrt war ich dann endlich in Whakapapa Village, mit 3℃, 28 Kilo auf dem Rücken und einem weiteren 10 minütigen Fußmarsch bergauf. Endlich im Skotel angekommen richtete ich mein Zimmer ein und schlief so ziemlich schnell ein.
Heute, Samstag der 14.6. konnte ich wegen dem Jetlag noch immer nicht richtig ausschlafen und so startete mein Tag um halb 5. Am Mittag ging es dann mit Marie, einer weiteren Deutschen im Hotel zum Minigolf, was ziemlich spaßig war 😉 und auch das Wetter bestätigte aich in den Vorhersagen: es wechselt minütlich 😀
Morgen beginnt der erste Arbeitstag, in diesem Sinne gute Nacht 😉

Endlich angekommen!

Am Montag ging es los, 22:20 Uhr Abflug in Frankfurt. 7 Stunden Flug nach Dubai waren angesagt in denen ich 3 davon schlief. Da ich eine ganze Reihe nur für mich hatte, hatte ich dadurch nur Vorteile die Zeit zu überbrücken. Angekommen in Dubai fing dann das erste Chaos an, wo muss ich wann hin? Als ich das richtige Gate nun endlich gefunden hatte, schlief ich auch sofort ein und wartete auf den nächsten Flieger. Der kam dann auch um 10:10 Ortszeit und weitere 19 Stunden Flug waren angesagt. Was macht man solange?   Natürlich schlafen! Jegliches Zeitgefühl  hab ich verloren und so schlief ich 5 Stunden durch. Angekommen in Australien, Melbourne hieß es dann wieder 1 1/2 Stunden auf den nächsten Flieger warten.. dort hab ich auch meine erste Bekanntschaft gemacht, Patricia aus Deutschland, gleiches Alter, gleich planlos wie ich. Die nächsten 3 Stunden haben wir dann zusammen im Flugzeug bis nach Auckland verbracht. Auch dort am Flughafen angekommen hieß es erst einmal Stress, Pass raus, Pass rein, Rucksack finden und zur richtigen Türe  raus. Patricia musste weiter mit einem Inlandsflug, während ich mit einem Shuttlebus zur Jugendherberge gefahren bin. Dort angekommen war die Dusche das erste Ziel, danach die Ordnung und jetzt demnächst das Bett.. So viel Tage Aufregung machen einen eben platt 🙂 Gute Nacht