Nachdem ich nun für ein paar Tage das Haus gehütet habe, gings am 25.11.14 auch mal auf ein paar kleine Ausflüge. Nach meinem morgendlichen Jogginglauf und einem neuen Tattoo, machte ich mich auf den Weg zum Surfmuseum, das außerhalb von Mount Manganui sein sollte. Nachdem ich nach 45 Minuten dann in der nächsten Stadt angekommen bin und noch immer kein Museum in Sicht war, dachte ich mir irgendwas stimmt hier nicht. Als dann das Schild „Surfmuseum/Surfshop“ endlich zu sehen war, wurde meine Freude gleich wieder weggefegt, da der Surfshop sich als das Museum herausstellte. Danke Reiseführer für diesen Ausflug! Immerhin hatte ich dann schon etwas Übung im Laufen und machte mich auf den Weg zurück ins Luxusapartment. Dort angekommen bereitete ich mich auf den nachsten Marathon vor – hinauf auf Mount Maunganui! Und das war mit ziemlicher Sicherheit ein Marathon! Nach weiteren knapp 45 Minuten bergauf wandern kam ich total verschwitzt oben auf der Spitze an. Alle anderen Verrückten sahen zum Glück genauso aus wie ich  😀 Aber den Ausblick war es mehr als wert! Glücklicherweise war es ein sonniger, klarer Tag und man konnte über ganz Mount Maunganui schauen bis hin zur nächsten Stadt Tauranga. Leider konnte ich auch von hier oben aus kein Surfmuseum sehen….  Unten angekommen ging der erste Weg erst einmal zum Strand, aber durch den aufkommenden Wind und bewölkten Himmel folgte dieser nach einer Stunde auch wieder nach Hause – unter die Dusche.

Am 30.11.14 machte ich mich auf meine Weiterreise an die Ostküste nach Gisborne, die Stadt auf der Welt wo die Sonne als erstes aufgeht .Nach knapp 9 Stunden im Bus kam ich dort auch endlich an. Netterweise hat mich mein Busfahrer auch noch direkt vor der Türe abgesetzt, so sparte ich mir ein anderen 30 minutigen Lauf mit knapp 30 Kilo Gepäck.  So langsam sollte ich meine Klamotten mal ausmisten um bisschen weniger schleppen zu müssen.

Gleich nach meiner Ankunft habe ich in der Küche die Holländer Maurice, William und Niels kennengelernt, die mir großzügigerweise ihr Essen angeboten haben, nachdem sie gesehen haben das ich meine 2-Minuten-Nudeln warmgemacht habe. Zusammen sind wir also raus in die Abendsonne gesessen und haben gegessen. Alicia, die aus Frankreich kommt gehörte zu den 3 Holländern,  die alle zusammen in Hamilton aus Auslandssemester machen und am Wochenende durch Neuseeland reisen. Ganz witzig war, dass ich in einem Backpacker in Hamilton übernachtet habe in dem Alicia arbeitet. In dem Fall haben wir herausgefunden, dass wir uns schon kennen, da wir damals abends zusammengesessen sind und uns über unsere Reisen unterhalten haben.

Am späten Abend sind wir 5 zusammen in die Stadt um auf einElektromusikkonzert zu gehen. Nach 3 Stunden lauter Musik, tauben Ohren und müden Augen ging es um 1 Uhr nachts dann in McDonalds, in dem wir auf viele betrunkene Leute gestoßen 😀 Endlich um 2 Uhr im Bett habe ich am nächsten Tag dann erstmal bis um halb 12 geschlafen.Den Rest vom Tag habe ich dann im Park verbracht und die Stadt erkundet. Am Abend bin ich dann ins kino um endlich „Mockingjay – Part1“ zu schauen.

02.12.14 – Weiterreise nach Hastings! Angekommen im Hostel ging es auch gleich weiter in die Innenstadt, wo ich auf den Franzosen Charles getroffen bin. Zusammen sind wir mkt seinem auto durch die ganze Stadt gefahren, um ein Einkaufszebtrum zu suchen, was uns mehr als 10 Minuten gekostet hat, da wir beide nicht wussten wohin es geht 😀 Nachdem ich also einkaufen war und Charles seine Weiterreise nach Wellington angetreten ist, bin ich zurück ins Hostel. Dort angekommen waren nun auch alle anderen zu Hause. Das Hostel war nämlich ein Arbeiterhostel, d.h. alle die dort wohnen arbeiten in der Regel auf Farmen. Natürlich alles Deutsche, drum habe ich mich als Ungarin ausgegeben damit alle Englisch mit mir reden  😀

Am 03.12.14 ging es mkrgens mit dem Bus in das Nachbardorf Havelock North, um auf den Aussichtspunkt „Te Mata Peak“ zu wandern.  Nachdem ich nach 1 Stunde Laufen am Parkplatz angekommen bin, bin ich auf eine Schulgruppe gestoßen,  von denen der Lehrer mir vorgeschlagen hat durch den „Te Mata Park“ bis hkch zur Spitze zu laufen, da das schöner ist als nur die Straße weiter hoch. Also bin ich nochmal knapp 2 Stunden durch Wald und tollem Panoramablick gelaufen und nach nochmal  20 Minuten endlich oben auf der Spitze angekommen.  Dort genoss ich die tolle Aussicht über Hastings, Havelock North, Napier und bis hin zu Mount Ruapehu – meiner alten Arbeitsstelle.  Den Rückweg wählte ich dann mit der „langweiligen“ Straße,  der mich nur 1 Stunde wieder bergab  und bis zur Bushaltestelle führte.

Am Abend habe ich mich mit Maëlle und Galien getroffen,  einem französischen Pärchen mit denen ich im Skotel zusammen gearbeitet habe. Da tat es ganz gut sich mit schon bekannten Leuten zu unterhalten.  Nachdem wir zuerst etwas trinken waren ging es danach zu  Chinesen, bei dem wir sehr viel Spaß hatten! 😀

Einen Tag später sind wir zusammen am Abend auf den Nachtmarkt in Hastings gegangen, was sich mehr oder weniger auch als Weihnachtsmarkt bezeichnen ließ.  Der Unterschied hier zu Deutschland ist, dass man auf den Weihnachtsmarkt mit 20 Grad und kurzer Hose geht. Das selbe allerdings war, die Musikkapelle die Weihnachtslieder spielte – sehr verwirrend! Allerdings blieben wir wie es üblich ist nicht lange dort und verschwanden in die 1-Dollar-Shops um unseren Fantasien freien Lauf zu lassen und Unfug zu treiben.

Am 05.12.14 war es der Tag des Regens, natürlich hörte der auch nicht so schnell auf. Deswegen sind Maëlle, Gallien und ich weiter in ihrem Reisebus nach Napier gefahren, um ins „National Aquarium“ zu gehen, was  3 mal so groß ist wie das Sealife bei uns in Deutschland. Den Vormittag verbrachten wir also zwischen Fischen, Kiwis und Krokodilen sowie Haien.Mit diesen Haien konnte man auch für knapp 50€ auch schwimmen. Die Tiere waren im sogenannten Ozeanbecken, welches direkt hinaus in den weiten Ozean führte.  Diese Haie waren also weder auf Drogen, noch hatten sie keine Zähne.  Allerdings waren diese nur 1 bis 2 Meter groß,  was mir die 50€ dann auch nicht wert waren – zu langweilig! 😀

Die nächsten paar Tage werde ich in Napier bleiben, mal schauen was noch alles auf mich zukommt!

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