DSC_0038What a day 😀
Es sollte eigentlich ein gemütlicher Spaziergang zu den Stromschnellen sein, dabei wurde es zum reinsten Abenteuer! Um 12 Uhr mittags haben Micaela und ich beschlossen zu den Stromschnellen zu laufen, auf der Tafel stand: 1 Stunde und 15 Minuten. Gut, das ist leicht zu meistern. Aber für diese 1 Stunde haben wir gefühlte 2 Stunden gebraucht, da wir an jeder zweiten Pflanze stehen geblieben sind, um Fotos zu machen. Da wir im Wald unterwegs waren, wurden wir durch die Bäume geschützt und konnten so dem Schneefall entkommen. Der Weg zu den Rapids war sehr gefährlich, da man nur auf einem schmalen Brett laufen konnte, während neben einem der Fluss nur so tobte. Aber keine 5 Minuten später herrscgte wieder Totenstille und es war still im Wald, das einzige was wir hörten waren unsere eigenen Schritte im tiefen Schnee. Nach ca. 2 Stunden waren wir aus dem Wald drausen und schon hatte uns der Schnee wieder gefangen. Ein weiterer 20 minütiger Lauf durch den Niesel und die Kälte und wir waren endlich am Ziel angekommen! Da wir beide durchnässt waren, uns eine Toilette herwünschten und dann auch noch feststellen mussten, dass unser Rückweg nicht in die 1h, 15 Minuten eingerechnet war, hielten wir uns nicht lange an den wunderschönen Stromschnellen auf, sondern traten den Rückweg an. Meine Frage an Micaela: „Wie lange ist es noch zurück zum Skotel?“ beantwortete sie mit „20 Minuten ungefähr.“ Bis wir dann an ein Schild kamen wo unser Rückweg angeschrieben war: 1 Stunde und 45 Minuten. Na toll, dann nichts wie los. Inzwischen hatte auch der Sturm ziemlich zugenommen und wir sahen keine 10Meter weit. Als wir nach langen 10 Minuten an einen Abgrund kamen, an dem es eigentlich Treppen geben sollte entschieden wir uns auf dem Po runterzurutschen.. und wir haben es tatsächlich geschafft 😀 Danach sind wir uns erstmal in die Arme gefallen, da wir endlich, endlich die Straße gesehen haben. Aber wer hätte es gedacht.. natürlich brauchten wir bis dorthin noch eine weitere dreiviertel Stunde. Mit viel Schnee, ausrutschen, lachen, gegenseitigem Helfen und zwischendurch Fotos schießen (da Fotos immer gehen), sind wir dann endlich auf der Straße angekommen. Da wir beide ziemlich kaputt waren entschieden wir uns zu trampen, um den langen Weg zum Skotel nicht auch noch laufen zu müssen. Unser Problem dabei? Kein Auto weit und breit. Nach 15 Minuten kam dann endlich das erste Auto und wer hätte es gedacht? Richtig, es hat uns eiskalt am Strasenrand stehen lassen. Keine 5 Minuten später kam dann unsere Rettung, ein zweites Auto 🙂 So sparten wir uns die letzte halbe Stunde Fußmarsch und wurden direkt am Skotel abgesetzt.

One of the best things I’ve ever done!!

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